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Website-Check · 916 Websites als Vergleich

Website-Check: Überzeugt deine Website Besucher?

Inhalt, Kontaktwege, Aufbau und Recht, dazu Ladezeit, Sicherheit, Barrierefreiheit und KI-Lesbarkeit. Wir lesen deine Website wie ein Kunde, markieren die Stellen im Screenshot und sagen dir, was du zuerst ändern solltest. Kostenlos, in rund einer Minute.

KostenlosOhne AnmeldungMit Screenshot-Analyse
Eigene Daten · 916 Websites

Wo Firmenwebsites Anfragen verlieren.

Diese Werte stammen aus 916 Websites deutscher Mittelstandsfirmen aus 5 Branchen, geprüft im November 2026 mit diesem Check. So ordnest du dein Ergebnis ein.

Ladezeit am Handy7,3 sMedian, bis der Hauptinhalt steht. Gut sind bis 2,5 Sekunden. Das schaffen nur 6 %.
Telefon antippbar50 %30 % zeigen auf der Startseite keine Nummer, 20 % nur zum Abtippen.
Kontakt im Kopf73 %haben oben einen Weg zu Anfrage, Termin oder Anruf.
Barrierefreiheit90Median von 100 nach Lighthouse. 66 % haben Texte mit zu schwachem Kontrast.
So oft schlägt die Prüfung an
Hauptinhalt am Handy erst nach über 2,5 Sekunden sichtbar94 %
Weniger als vier von fünf Schutz-Headern80 %
Keine Bewertungen oder Kundenstimmen auf der Startseite72 %
Weniger als drei Kontaktwege auf der Startseite69 %
Zu schwacher Kontrast bei Texten66 %
Software-Version öffentlich sichtbar65 %
Telefonnummer fehlt oder ist nicht antippbar50 %
Kein Kontaktknopf im Kopfbereich27 %
Impressum fehlt oder ist lückenhaft26 %
Die Befunde zum Zitieren
  • 94 % der Firmenwebsites brauchen am Handy länger als 2,5 Sekunden, bis der Hauptinhalt steht. Der Median liegt bei 7,3 Sekunden.
  • 69 % bieten auf der Startseite weniger als drei Kontaktwege an. 30 % zeigen dort gar keine Telefonnummer.
  • 72 % zeigen auf der Startseite keine Bewertungen, Siegel oder Kundenstimmen.
  • Bei 26 % fehlt das Impressum oder es ist lückenhaft. 19 % verlinken noch die seit Juli 2025 abgeschaltete EU-Streitschlichtung.

Quelle: SichtbarerWerden, Website-Check, 916 Websites deutscher Mittelstandsfirmen, November 2026. Methodik weiter unten.

Website-Check: kurz beantwortet

Ein Website-Check zeigt dir, ob deine Website das tut, wofür du sie hast: Besucher verstehen in wenigen Sekunden, was du anbietest, glauben dir und fragen an. Dieser Check liest deine Website so, wie ein neuer Kunde sie sieht, und prüft zusätzlich alles, was im Hintergrund stimmen muss.

Rund 70 Prozent der Bewertung entfallen auf die Website selbst: Inhalt und Überzeugung, Kontakt und Anfrage, Aufbau und Unterseiten, Recht und Datenschutz. Die übrigen 30 Prozent sind der Rahmen: Ladezeit am Handy, Sicherheit, Barrierefreiheit und ob Google und KI-Dienste die Seite lesen können. Am Ende bekommst du einen Wert von 0 bis 100, die drei größten Hebel und Markierungen direkt im Screenshot deiner Startseite.

Der Check ist kostenlos und braucht keine Anmeldung. Er ersetzt keinen Menschen, der deinen Markt kennt, aber er zeigt in einer Minute, wo du anfangen solltest.

Was der Website-Check prüft

Acht Bereiche, jeder mit eigenem Wert. Die Gewichte spiegeln, wie stark ein Bereich über Anfragen entscheidet. Ein Formular ohne Antwort ist schlimmer als ein fehlender Sicherheits-Header.

BereichWas wir prüfenGewicht
Inhalt und ÜberzeugungAngebot in 5 Sekunden verstanden, Nutzen, Sprache der Zielgruppe, Belege, Alleinstellung, Überschriften30 %
Kontakt und AnfrageTelefon antippbar, Kontaktknopf im Kopf, Kontaktwege, Formular, Bewertungen, nächster Schritt20 %
Aufbau und SeitenUmfang, eigene Leistungsseiten, Referenzen, Über uns, Kontaktseite, Ratgeber15 %
Recht und DatenschutzImpressum vollständig, Datenschutzerklärung, Tracking und Einwilligung, Google Fonts, eingebettete Videos10 %
Tempo und TechnikLadezeit am Handy (Lighthouse), LCP, CLS, Blockierzeit, Datenmenge, Fehler im Browser10 %
SicherheitSSL-Zertifikat, Weiterleitung auf https, Schutz-Header, gemischte Inhalte, sichtbare Versionen5 %
BarrierefreiheitGesamtwert, Kontraste, Alt-Texte, beschriftete Felder und Knöpfe, Sprache der Seite5 %
Google und KISeitentitel, Beschreibung, H1, Indexierung, Sitemap, KI-Crawler erlaubt, Text ohne JavaScript, Firmendaten5 %

Für den Inhalt liest eine KI den ersten Bildschirm am Rechner und am Handy und den Text der Startseite. Sie bewertet nach festen Fragen und muss jede Aussage mit einem Zitat von deiner Seite belegen. Was sie nicht belegen kann, markieren wir als unsicher. Alles andere misst der Check direkt: im Quelltext, in den Server-Antworten und mit Google Lighthouse.

Die häufigsten Schwächen von Firmenwebsites

Wir haben 916 Websites deutscher Mittelstandsfirmen mit diesem Check geprüft, ohne den KI-Teil. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Technik ist meist in Ordnung, die Verluste entstehen beim Besucher. Fast alle Seiten sind verschlüsselt (98 %), für Google freigegeben und haben eine Datenschutzerklärung (92 %). Aber:

  • 94 % laden am Handy zu langsam. Bis der Hauptinhalt steht, vergehen im Median 7,3 Sekunden. Google nennt 2,5 Sekunden als Grenze für „gut“. Bei 80 % sind es mehr als 4 Sekunden.
  • 69 % bieten weniger als drei Kontaktwege. Auf 75 % der Startseiten gibt es kein Formular, auf 30 % keine Telefonnummer.
  • 72 % zeigen keine Bewertungen. Weder Sterne noch Siegel noch Kundenzitate, obwohl fast jede Firma Google-Bewertungen hat.
  • 55 % haben keine erkennbare Referenzseite. Wer wissen will, für wen du schon gearbeitet hast, muss suchen.
  • 80 % setzen weniger als vier der fünf üblichen Schutz-Header, und 65 % verraten Software oder Versionsnummer.

Der Gesamtwert ohne Inhaltsbewertung liegt im Median bei 76 von 100. Das klingt ordentlich, verdeckt aber, dass die meisten Punkte in der Technik geholt werden und an der Stelle fehlen, wo sich Besucher entscheiden.

Website-Check nach Branche

Die Unterschiede zwischen den Branchen sind kleiner als gedacht. Überall fehlen am häufigsten Bewertungen und ein schneller Seitenaufbau am Handy.

BrancheWebsitesWert (Median)Ladezeit HandyTelefon fehlt oder nicht antippbarKeine BewertungenImpressum mit Lücken
Maschinenbau194767,5 s49 %85 %30 %
Bau und Handwerk191779,3 s47 %71 %21 %
IT-Dienstleister180756,2 s56 %62 %29 %
Großhandel178767,5 s45 %76 %20 %
Beratung173766,8 s55 %66 %27 %

Quelle: SichtbarerWerden, Website-Check, November 2026. Ladezeit ist der Median des LCP am Handy nach Google Lighthouse.

Inhalt, der überzeugt: acht Fragen eines Besuchers

Ein Besucher entscheidet in wenigen Sekunden, ob er bleibt. Dabei stellt er sich, meist unbewusst, immer dieselben Fragen. Unser Check bewertet jede davon mit 0 bis 3 Punkten:

  1. Problem trifft Nutzen. Benennt die Seite mein Problem und was ich konkret davon habe? „Wir sind Ihr Partner für Qualität“ beantwortet das nicht, „Dach dicht in 48 Stunden“ schon.
  2. Sprache der Zielgruppe. Klingt die Seite wie ich, oder wie eine Broschüre? Fachbegriffe sind gut, wenn Kunden sie selbst benutzen.
  3. Vertrauen und Einwände. Gibt es Belege wie Referenzen, Zahlen, Zertifikate, Bewertungen? Und Antworten auf Preis, Dauer und Risiko?
  4. Aufbau der Argumente. Führt die Seite von Problem über Lösung und Beleg zum nächsten Schritt, oder springt sie?
  5. Alleinstellung. Warum genau du und nicht der Nächste in der Liste? „Langjährige Erfahrung“ sagt jeder.
  6. Grund, jetzt zu handeln. Ein ehrlicher Anlass: Saison, Lieferzeit, Förderung, Kosten des Wartens.
  7. Überschriften und Text. Kann ich die Seite überfliegen und verstehe trotzdem das Wichtigste?
  8. Nächster Schritt. Sehe ich sofort, wie ich anfrage, und ist es einfach?

Dazu prüft der Check, ob das Angebot im ersten Bildschirm klar ist: was du anbietest, für wen und wo. Und er sammelt deine Versprechen und trennt sie in konkrete („über 300 Dächer pro Jahr“) und allgemeine („höchste Qualität“). Nur konkrete Versprechen heben dich ab, weil sie prüfbar sind.

Wo Websites Anfragen verlieren

Die meisten Firmenwebsites verlieren Anfragen nicht, weil niemand kommt, sondern weil der Weg zur Anfrage zu lang ist. Die häufigsten Stellen aus unserer Stichprobe:

  • Telefonnummer nicht antippbar. Bei 20 % steht die Nummer da, startet am Handy aber keinen Anruf. Die Lösung ist ein Link mit tel:, fünf Minuten Arbeit.
  • Kein Knopf im Kopfbereich. 27 % haben oben keinen Weg zu Anfrage, Termin oder Anruf. Wer überzeugt ist, will nicht suchen.
  • Zu wenige Wege. Manche rufen an, andere schreiben abends lieber ein Formular. Mit nur ein oder zwei Wegen verlierst du einen Teil davon.
  • Formular nur auf einer Unterseite. Ein kurzes Formular mit drei oder vier Feldern am Ende der Startseite fängt alle auf, die bis dahin gelesen haben.
  • Keine fremden Stimmen. Bewertungen und Kundenzitate wirken stärker als jede eigene Aussage, am besten direkt neben dem Anfrageknopf.

Diese Punkte sind schnell behoben und wirken sofort. Deshalb stehen sie im Ergebnis oft unter den drei größten Hebeln.

Recht und Datenschutz: die häufigsten Abmahngründe

Der Check prüft die Punkte, die sich automatisch erkennen lassen und in Abmahnungen immer wieder auftauchen. Er ersetzt keine Rechtsberatung.

  • Impressum. Es muss von jeder Seite mit einem Klick erreichbar sein (§ 5 DDG) und Name, Anschrift, Vertretung, E-Mail, Telefon und Registerangaben enthalten. Bei 26 % der geprüften Websites fehlt es oder es hat Lücken.
  • EU-Streitschlichtung. Die OS-Plattform der EU ist seit dem 20. Juli 2025 abgeschaltet, die Pflicht zum Link ist entfallen. 19 % verlinken sie trotzdem noch.
  • Tracking ohne Einwilligung. Analyse- und Werbedienste dürfen erst nach Zustimmung laden (§ 25 TDDDG). 46 % der Websites binden Tracker ein, bei 8 % haben wir kein Einwilligungsbanner gefunden.
  • Google Fonts. Schriften direkt von Google-Servern übertragen die IP-Adresse der Besucher. Nach einem Urteil des LG München 2022 folgte eine Abmahnwelle. 14 % laden noch so.
  • Videos und Karten. Eingebettete YouTube-Videos und Google-Karten laden ohne Zwei-Klick-Lösung schon beim Aufruf.

Ladezeit am Handy: der unterschätzte Hebel

Wir messen mit Google Lighthouse im mobilen Profil, also so, wie Google selbst eine Seite auf einem durchschnittlichen Handy mit mittlerem Netz testet. Die wichtigste Zahl ist der LCP (Largest Contentful Paint): die Zeit, bis das größte Element, meist das Titelbild, sichtbar ist.

Im Median brauchen Firmenwebsites dafür 7,3 Sekunden. Gut sind bis 2,5 Sekunden, das schaffen nur 6 %. Der Lighthouse-Gesamtwert für Leistung liegt im Median bei 64 von 100.

Die Ursachen sind fast immer dieselben: Titelbilder in voller Kameragröße, Slider mit fünf Bildern, die alle sofort laden, zu viele Plugins und Skripte von Drittanbietern. Die drei wirksamsten Schritte:

  1. Bilder als WebP oder AVIF in der Größe ausliefern, in der sie angezeigt werden.
  2. Das Titelbild nicht per Lazy Loading verzögern, alle Bilder darunter schon.
  3. Ungenutzte Plugins, Slider und Einbettungen entfernen oder erst nach dem Laden starten.

Barrierefreiheit und BFSG

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es betrifft vor allem Online-Shops und Dienste, die Verbraucher online abschließen können. Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und unter 2 Millionen Euro Umsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen, reine B2B-Websites ebenfalls.

Unabhängig von der Pflicht lohnt sich Barrierefreiheit: Gut lesbare Kontraste, beschriftete Formularfelder und Alt-Texte helfen allen Besuchern, und Google liest dieselben Signale. Der Lighthouse-Wert für Barrierefreiheit liegt bei den geprüften Websites im Median bei 90 von 100. Die häufigsten Mängel: zu schwacher Kontrast (66 %), Links ohne erkennbaren Text (55 %) und Bilder ohne Alt-Text (15 %). Eine Erklärung zur Barrierefreiheit haben nur 7 % verlinkt.

Wie prüfe ich, ob eine Website seriös und sicher ist?

Viele, die „Website prüfen“ suchen, wollen eigentlich wissen, ob sie einer fremden Seite trauen können. Dafür reichen fünf Blicke:

  1. Adresse genau lesen. Betrüger nutzen Adressen, die einer echten Marke ähneln, mit Zahlendrehern oder fremden Endungen.
  2. Schloss und https. Ohne Verschlüsselung keine Daten eingeben. Ein Schloss allein beweist aber keine Seriosität, Zertifikate gibt es kostenlos.
  3. Impressum. Eine deutsche Firmenwebsite ohne Impressum mit Anschrift und Registerangaben ist ein klares Warnsignal.
  4. Bewertungen auf fremden Portalen. Nicht nur die Sterne auf der Seite selbst, sondern bei Google, Trustpilot oder in Branchenverzeichnissen.
  5. Preise und Zahlungswege. Unrealistisch günstige Angebote und nur Vorkasse sind typisch für Fake-Shops.

Für Shops bietet die Verbraucherzentrale den Fakeshop-Finder an, verdächtige Links lassen sich im Transparenzbericht von Google prüfen. Wenn du dagegen deine eigene Website prüfen willst, zeigt dieser Check im Bereich Sicherheit, was Besucher und Browser sehen: Zertifikat, Weiterleitung, Schutz-Header und sichtbare Versionsnummern. Und im Bereich Recht, ob dein Impressum vollständig ist. Beides entscheidet mit darüber, ob neue Kunden dir trauen.

Website-Check, SEO-Check, Onpage-Check: der Unterschied

Die Begriffe werden oft gleich benutzt, meinen aber verschiedene Fragen:

CheckFrageBei uns
Website-CheckÜberzeugt die Website Besucher und führt sie zur Anfrage? Stimmen Recht, Tempo und Sicherheit?Diese Seite
SEO-Check OnpageKann Google die Startseite lesen und einem Thema zuordnen? Titel, Überschriften, Text, Technik.SEO Check Onpage
Backlink-CheckWer verlinkt auf dich, und wie viel Vertrauen bringt das bei Google?Backlink Checker
KI-SichtbarkeitNennen ChatGPT, Gemini und Perplexity dein Unternehmen, wenn Kunden fragen?KI-Sichtbarkeits-Check

Eine Website kann bei Google vorne stehen und trotzdem keine Anfragen bringen, weil Besucher das Angebot nicht verstehen. Umgekehrt nützt die beste Seite nichts, die niemand findet. Der Website-Check deckt die erste Hälfte ab und streift die zweite. Wie viele Anfragen dir durch fehlende Sichtbarkeit entgehen, rechnet der Potenzial-Check aus, der unter jedem Ergebnis eingebaut ist.

In welcher Reihenfolge du vorgehst

Nicht jeder Punkt ist gleich wichtig. Das Ergebnis sortiert nach Wirkung, als Faustregel gilt:

  1. Blocker zuerst: abgelaufenes Zertifikat, fehlendes Impressum, Tracking ohne Einwilligung. Das kostet Vertrauen oder Geld.
  2. Kontaktwege: antippbare Nummer, Knopf im Kopf, kurzes Formular. Wenig Aufwand, sofort mehr Anfragen.
  3. Der erste Bildschirm: Was, für wen, wo, und ein konkreter Beleg direkt unter der Überschrift.
  4. Belege: Bewertungen, Referenzen mit Namen und Ergebnis, Zertifikate nahe am Anfrageknopf.
  5. Tempo: Bilder verkleinern, Plugins ausmisten. Hilft Besuchern und Google.
  6. Feinschliff: Schutz-Header, Kontraste, Alt-Texte, strukturierte Firmendaten.

Prüf danach noch einmal. Die ersten zwei Schritte schaffen die meisten an einem Vormittag. Wenn du Unterstützung willst, fordere unter dem Ergebnis die kostenlose Video-Auswertung an.

So haben wir gemessen

Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus einer eigenen Stichprobe vom November 2026:

  • Auswahl: zufällig gezogene deutsche Firmen mit 11 bis 200 Beschäftigten (Maschinenbau: 20 bis 499) aus 5 Branchen, aus einer kommerziellen Firmendatenbank. Gewertet wurden 916 Websites, deren Startseite erreichbar war.
  • Prüfung: derselbe Check wie oben, aber ohne KI-Teil und ohne Browser. Inhalt und Überzeugung fehlen deshalb im Wert. Kontaktwege und Bewertungen haben wir nur im ausgelieferten Quelltext gesucht. Was erst per JavaScript nachlädt, fehlt dort, die Quoten sind also eher etwas zu hoch.
  • Ladezeit und Barrierefreiheit: Google Lighthouse im mobilen Profil, gemessen für 864 Websites. Lighthouse simuliert ein durchschnittliches Handy mit gedrosseltem Netz, echte Besucher mit schnellem WLAN erleben die Seite schneller.
  • Grenzwerte: LCP gut bis 2,5 Sekunden (Google), Kontrast nach WCAG, Schutz-Header nach den Empfehlungen des BSI und von OWASP. Die übrigen Schwellen stehen im Ergebnis bei jeder Prüfung.
  • Datenschutz: Wir veröffentlichen keine Domains und keine Einzelergebnisse, nur Anteile und Mediane.

Wir aktualisieren die Werte regelmäßig. Wenn du die Zahlen in einem Artikel oder Vortrag verwendest, freuen wir uns über einen Link auf diese Seite als Quelle.

Ehrlich: was ein automatischer Check nicht kann

  • Er kennt deinen Markt nicht. Ob dein Angebot gegen die Wettbewerber vor Ort besteht, sieht nur, wer die Wettbewerber kennt. Dafür gibt es den Potenzial-Check unter dem Ergebnis.
  • Er liest vor allem die Startseite. Unterseiten zählen wir und lesen ihre Adressen, aber nicht ihren Inhalt.
  • Die KI kann sich irren. Jede Aussage zum Inhalt muss mit einem Zitat belegt sein. Trotzdem ist sie eine Einschätzung, keine Messung.
  • Recht ist Einzelfall. Wir erkennen typische Abmahngründe, aber keine Rechtslage.
  • Ein guter Wert ist keine Garantie. Eine Website kann alles richtig machen und trotzdem nicht gefunden werden. Dann liegt der Hebel bei Google und in KI-Antworten.

Deshalb verstehen wir den Check als Startpunkt. Er zeigt dir in einer Minute, wo deine Website Besucher verliert. Was danach kommt, hängt von deinem Markt ab.

So funktioniert's

Vom Check zur Video-Auswertung.

Schritt 01Domain eingebenWir laden deine Startseite im Browser, lesen die Unterseiten, das Impressum und messen die Ladezeit.
Schritt 02Ergebnis ansehenGesamtwert, acht Bereiche, die Stellen im Screenshot und jede Prüfung mit Klartext, was gut ist und was fehlt.
Schritt 03Video-Auswertung anfordernWenn du willst, schauen wir uns die Website mit dir an und erklären dir die Hebel in einem persönlichen Video.
FAQ

Häufige Fragen zum Website-Check

Was ist ein Website-Check?

Ein Website-Check prüft, ob eine Website ihren Zweck erfüllt: Besucher verstehen das Angebot, finden den Kontakt und fragen an. Dazu gehören Inhalt, Kontaktwege, Aufbau und rechtliche Pflichtangaben, aber auch Ladezeit, Sicherheit, Barrierefreiheit und ob Google und KI-Dienste die Seite lesen können.

Gibt es einen kostenlosen Website-Check?

Ja, dieser hier. Du gibst deine Domain ein und bekommst nach rund einer Minute ein Ergebnis mit Gesamtwert, acht Bereichen und markierten Stellen im Screenshot. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Nur wer zusätzlich eine persönliche Video-Auswertung möchte, hinterlässt Kontaktdaten.

Wie prüfe ich, ob eine Website seriös ist?

Schau auf vier Dinge: ein vollständiges Impressum mit Anschrift und Registerangaben, eine verschlüsselte Verbindung (Schloss in der Adresszeile), echte Bewertungen auf unabhängigen Portalen und realistische Preise. Bei Shops hilft der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale. Ein fehlendes Impressum ist bei einer deutschen Firmenwebsite immer ein Warnsignal.

Wie prüfe ich, ob eine Website sicher ist?

Für Besucher: Adresse genau lesen, auf https achten und verdächtige Links vorab in einem Link-Checker wie dem Google Transparenzbericht prüfen. Für Betreiber: gültiges Zertifikat, Weiterleitung von http auf https, gesetzte Sicherheits-Header und keine sichtbaren Versionsnummern. Genau das prüft dieser Check im Bereich Sicherheit.

Was ist ein SEO-Check?

Ein SEO-Check prüft, ob Google eine Seite gut lesen und einordnen kann: Seitentitel, Beschreibung, Überschriften, Text, interne Links und Technik. Er ist ein Teil des Website-Checks. Ins Detail geht unser SEO Check Onpage, wer auf dich verlinkt, zeigt der Backlink Checker.

Wie lange dauert der Website-Check?

Meist 60 bis 90 Sekunden. Wir laden die Startseite in einem echten Browser, machen Screenshots am Rechner und am Handy, lesen die Liste der Unterseiten und das Impressum und messen die Ladezeit mit Google Lighthouse.

Welcher Wert ist gut?

Ab 85 von 100 ist eine Website gut aufgestellt, unter 60 verliert sie spürbar Anfragen. Ohne die Inhaltsbewertung lagen die 916 geprüften Firmenwebsites im Median bei 76. Wichtiger als die Zahl sind die drei Hebel, die im Ergebnis ganz oben stehen.

Ersetzt der Check eine Rechtsberatung?

Nein. Wir prüfen die häufigsten Abmahngründe, die sich automatisch erkennen lassen: Impressum, Datenschutzerklärung, Tracking ohne Einwilligung, Google Fonts und eingebettete Videos. Ob deine Website rechtlich in Ordnung ist, kann nur eine Anwältin oder ein Anwalt verbindlich sagen.

Was kostet es, die Website zu verbessern?

Viele Punkte aus dem Rahmen sind in Stunden erledigt: antippbare Telefonnummer, Kontaktknopf im Kopf, Sicherheits-Header, lokale Schriften. Inhalt und Aufbau sind mehr Arbeit, weil sie Texte, Belege und manchmal neue Seiten brauchen. Was bei dir sinnvoll ist, zeigt die kostenlose Video-Auswertung.

Thomas Gal, Gründer von SichtbarerWerden
Thomas GalGründer, liest jede Anfrage selbst