07GrenzeIst Programmatic SEO Spam? Wo Google die Grenze zieht
Nicht die Methode entscheidet, sondern der Nutzen. Google wertet viele Seiten nur dann als Spam, wenn sie vor allem für das Ranking gebaut sind und Lesern wenig bieten. Ob ein Mensch, eine Vorlage oder eine KI sie erstellt hat, spielt keine Rolle.
Googles Spamrichtlinien nennen zwei Fälle, die Programmatic SEO betreffen. Brückenseiten, etwa „Mehrere Domainnamen oder Seiten, die auf bestimmte Regionen oder Städte ausgerichtet sind, die Nutzer jedoch alle zur selben Seite weiterleiten“. Und massenhaft generierte Inhalte: „viele Seiten in erster Linie erstellt, um das Suchranking zu manipulieren, aber nicht, um Nutzern zu helfen“. Als Beispiel nennt Google das „Erstellen vieler Seiten, deren Inhalte für einen Leser wenig oder keinen Sinn ergeben, die aber Suchbegriffe enthalten“.
Für Standortseiten heißt das: Eine Seite je Stadt ist erlaubt, wenn sie zu dieser Stadt etwas Eigenes sagt. Hundert Seiten, auf denen nur der Ortsname wechselt, sind es nicht. Darum entsteht bei uns keine Seite ohne Suchvolumen und ohne eigene Daten. Quelle: Google Search Central, Spamrichtlinien für die Google Websuche.