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SEO Check · Google und KI-Suche · 188 Websites geprüft

SEO Check: Wie gut findet man deine Website?

Technik, Inhalt, Keywords, Backlinks und KI-Zugang deiner Website in einem Ergebnis. Mit SEO-Wert für Google, GEO-Wert für ChatGPT und Co. und den fünf Dingen, die du zuerst angehen solltest. Im Mittelstand liegt der SEO-Wert im Median bei 67, der GEO-Wert bei 68. Und bei dir?

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Was geprüft wird

Fünf Bereiche, zwei Werte.

Der SEO-Wert fasst Technik, Inhalt, Keywords und Backlinks zusammen. Der GEO-Wert zeigt, wie gut KI-Suchen deine Seite lesen und zitieren können.

TechnikOb Google und KI-Crawler die Seite erreichen, lesen und schnell laden können.
InhaltTitel, Beschreibung, Überschriften, Text und Bilder: worum es auf der Seite geht.
KeywordsFür welche Suchbegriffe die Domain heute bei Google steht und wie viele Besuche das bringt.
BacklinksWie viele andere Websites auf dich verweisen und wie viel Vertrauen das bringt.
KI-Zugang (GEO)Ob ChatGPT, Perplexity und Google-KI die Seite lesen, die Firma erkennen und Antworten herauslösen können.
Eigene Daten · 188 Websites

Was Websites im Mittelstand am häufigsten bremst.

Diese Werte stammen aus 188 Websites mittelständischer Firmen aus dem Maschinenbau, geprüft im November 2026 mit genau diesem Check. So ordnest du dein Ergebnis ein.

SEO-Wert67Median von 100. Nur 5 von 188 Websites kamen auf 90 oder mehr.
GEO-Wert68Median von 100. Bei 40 % liegt er unter dem SEO-Wert.
Suchbegriffe in den Top 10030Median je Domain, davon 6 auf Seite 1.
Ladezeit mobil (LCP)7,1 sMedian. Google nennt 2,5 s als gut, das schaffen 5 %.
So oft schlägt die Prüfung an
Hauptinhalt lädt mobil langsamer als 2,5 Sekunden95 %
Keine direkten Antworten auf Kundenfragen94 %
Weniger als 200 Suchbegriffe in den Top 10090 %
Keine verknüpften Profile im Schema (sameAs)87 %
Bilder ohne Alt-Text85 %
Keine Listen oder Tabellen79 %
Firma nicht als Entität beschrieben61 %
Strukturierte Daten fehlen ganz46 %
H1 fehlt oder kommt mehrfach vor41 %
Meta-Beschreibung fehlt oder hat ungünstige Länge40 %
Die Befunde zum Zitieren
  • Der SEO-Wert liegt im Median bei 67 von 100, der GEO-Wert bei 68. Nur 5 der 188 Websites erreichen beim SEO-Wert 90 oder mehr, beim GEO-Wert eine einzige.
  • 61 % der Websites beschreiben ihre Firma nicht als Organization oder LocalBusiness im Schema, 87 % verknüpfen keine weiteren Profile per sameAs.
  • 75 % haben auf der Startseite weder eine FAQ noch eine einzige Frage als Überschrift. Genau solche Stellen übernehmen KI-Antworten am häufigsten.
  • Nur 5 % laden den Hauptinhalt auf dem Smartphone in höchstens 2,5 Sekunden, der Median liegt bei 7,1 Sekunden.
  • Eine Domain steht im Median für 30 Suchbegriffe in den Top 100 bei Google, 18 % haben keinen einzigen Begriff auf Seite 1.

Quelle: SichtbarerWerden, SEO Check, 188 Websites mittelständischer Firmen aus dem Maschinenbau, November 2026. Methodik weiter unten.

Kurz beantwortet: Was ist ein SEO Check?

Ein SEO Check prüft automatisch, wie gut eine Website bei Google gefunden werden kann. Unser SEO Check misst dafür fünf Bereiche: Technik, Inhalt, Keywords, Backlinks und KI-Zugang. Daraus entstehen zwei Werte von 0 bis 100, der SEO-Wert für Google und der GEO-Wert für KI-Suchen wie ChatGPT, dazu die fünf Dinge, die am meisten bringen.

Die meisten kostenlosen SEO Checker lesen eine einzelne Seite und zählen Fehler: zu langer Titel, fehlender Alt-Text, kein Canonical. Das ist nützlich, beantwortet aber nicht die Frage, die dich eigentlich interessiert: Wirst du gefunden? Dafür braucht es Daten von außen, also für welche Suchbegriffe deine Domain heute bei Google steht, wie viele Besuche das bringt und wie viele andere Websites auf dich verweisen.

Unser SEO Check verbindet beides. Er liest deine Startseite so, wie ein Crawler sie bekommt, misst die Ladezeit auf dem Smartphone und gleicht die Domain mit den Ranking- und Backlinkdaten ab, mit denen auch Agenturen arbeiten. Und er prüft etwas, das die üblichen Tools noch auslassen: ob ChatGPT, Perplexity und die KI-Übersicht von Google deine Seite überhaupt lesen und zitieren können. Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus 188 Websites, die wir mit genau diesem Check geprüft haben.

Was der SEO Check prüft

Rund 35 Prüfungen, sortiert in fünf Bereiche. Jede beantwortet eine Frage, die Google oder eine KI-Suche beim Besuch deiner Website auch stellt.

BereichDie Frage dahinterWas wir messenQuelle
TechnikKann Google die Seite erreichen, lesen und schnell laden?Statuscode, HTTPS, www-Variante, noindex, robots.txt, Sitemap, Canonical, Viewport, LCP, CLS, Blockierzeit, Serverantworteigener Abruf, Lighthouse mobil
InhaltIst klar, worum es auf der Seite geht?Seitentitel, Meta-Beschreibung, H1, Gliederung, Textmenge, Alt-Texte, strukturierte Dateneigener Abruf
KeywordsFür welche Suchbegriffe wird die Domain heute gezeigt?Begriffe in den Top 100, davon auf Seite 1, geschätzte Besuche, Anteil der MarkensucheDataForSEO
BacklinksWie viel Vertrauen bringt die Domain von außen mit?Verweisende Websites, Linkstärke, Anteil fragwürdiger Links, Anteil dofollowDataForSEO
KI-ZugangKönnen KI-Suchen die Seite lesen, die Firma erkennen und Antworten herauslösen?KI-Crawler in der robots.txt, Text ohne JavaScript, Organization-Schema, sameAs, Impressum und Kontakt, Fragen und Antworten, Listen und Tabellen, llms.txteigener Abruf

Jede Prüfung bekommt einen von drei Zuständen: erfüllt, Hinweis oder Fehler. Lässt sich etwas nicht messen, weil die Ladezeit-Messung abbricht oder eine junge Domain noch keine Rankings hat, zählt die Prüfung nicht mit und drückt den Wert nicht. Im Ergebnis siehst du bei jeder Prüfung den gemessenen Wert, einen Satz dazu, was er bedeutet, und bei Hinweisen und Fehlern einen konkreten Tipp.

Was der Check bewusst nicht tut: Er bewertet keine Texte nach Gefühl und gibt keine Warnungen aus, die nichts bewirken. Ob ein Titel 61 oder 59 Zeichen hat, ist für dein Ranking egal. Ob ChatGPT deine Seite lesen darf, ist es nicht.

SEO-Wert und GEO-Wert: so rechnen wir

Jeder Bereich startet bei 100. Eine erfüllte Prüfung bringt volle Punkte, ein Hinweis die Hälfte, ein Fehler keine. Wie stark eine Prüfung zählt, hängt von ihrer Wirkung ab: Eine Startseite mit noindex wiegt schwerer als eine fehlende Sitemap, die Zahl der verweisenden Websites schwerer als der Anteil an dofollow-Links.

BereichAnteil am SEO-WertAnteil am GEO-Wert
Technik25 %15 %
Inhalt25 %20 %
Keywords25 %zählt nicht
Backlinks25 %15 %
KI-Zugangzählt nicht50 %

Der SEO-Wert fasst die vier klassischen Bereiche gleichgewichtet zusammen. Er beantwortet die Frage, wie gut Google dich heute findet und wie viel Spielraum es gibt. Der GEO-Wert stellt den KI-Zugang in den Mittelpunkt und nimmt Inhalt, Technik und Backlinks mit, weil KI-Suchen auf genau diese Signale zurückgreifen: Sie lesen Seiten, die sie erreichen, sie zitieren Inhalte, die klar gegliedert sind, und sie vertrauen Quellen, auf die andere verweisen. Rankings zählen beim GEO-Wert nicht, denn ob dich ChatGPT nennt, hängt nicht an deinem Platz bei Google.

Die fünf Hebel oben im Ergebnis sortieren wir nach Wirkung geteilt durch Aufwand. Eine fehlende Meta-Beschreibung kostet wenige Punkte, ist aber in fünf Minuten behoben. Fehlende Backlinks kosten viele Punkte, brauchen aber Monate. Deshalb steht oben, was sich zuerst lohnt, und nicht, was am schlimmsten aussieht. KI-Prüfungen bekommen dabei einen kleinen Aufschlag, weil sie fast immer schnell zu beheben sind und bisher kaum jemand darauf achtet.

Welcher Wert ist gut?

Die Farben im Ergebnis folgen festen Grenzen: unter 50 rot, 50 bis 69 gelb, 70 bis 89 violett, ab 90 grün. Ab 70 bist du solide aufgestellt, ab 90 sehr gut. Wie das im Vergleich aussieht, zeigt die Stichprobe:

SEO unter 505 %
SEO 50 bis 6954 %
SEO 70 bis 8938 %
SEO ab 903 %
GEO unter 502 %
GEO 50 bis 6952 %
GEO 70 bis 8945 %
GEO ab 901 %

Im Median kommen die geprüften Websites auf einen SEO-Wert von 67 und einen GEO-Wert von 68. Am stärksten ist im Schnitt die Technik mit 83 Punkten, am schwächsten sind die Keywords mit 43. Das ist typisch für den Mittelstand: Die Website läuft, ist verschlüsselt und darf in den Index. Aber sie wird nur für wenige Begriffe gezeigt, meist für den eigenen Firmennamen.

Eine Zahl allein sagt trotzdem wenig. Ein SEO-Wert von 65 kann bedeuten, dass die Seite technisch sauber ist und nur Backlinks fehlen, oder dass sie viele kleine Fehler hat und gut verlinkt ist. Schau deshalb zuerst auf die Bereiche und die fünf Hebel. Und vergleiche dich nicht mit dem Durchschnitt, sondern mit den Wettbewerbern, die bei deinen wichtigsten Suchbegriffen vor dir stehen.

Was Websites am häufigsten bremst

So oft schlagen die wichtigsten Prüfungen bei den 188 geprüften Websites an, sortiert nach Häufigkeit:

BremseAnteilWas genau
Hauptinhalt lädt mobil langsamer als 2,5 Sekunden95 %Gemessen mit Lighthouse unter Mobilfunk-Bedingungen.
Keine direkten Antworten auf Kundenfragen94 %Weder FAQ noch Fragen als Überschrift auf der Startseite.
Weniger als 200 Suchbegriffe in den Top 10090 %Die Domain wird für wenige Begriffe überhaupt gezeigt.
Keine verknüpften Profile im Schema (sameAs)87 %Kein Verweis auf Google-Profil, LinkedIn oder Verzeichnisse.
Bilder ohne Alt-Text85 %Mindestens ein inhaltliches Bild ohne Beschreibung.
Keine Listen oder Tabellen79 %Nichts, was eine KI-Antwort leicht herauslösen kann.
Firma nicht als Entität beschrieben61 %Kein Organization- oder LocalBusiness-Schema.
Strukturierte Daten fehlen ganz46 %Kein JSON-LD auf der Startseite.
H1 fehlt oder kommt mehrfach vor41 %Keine oder mehr als eine Hauptüberschrift.
Meta-Beschreibung fehlt oder hat ungünstige Länge40 %Unter 70 oder über 165 Zeichen, oder gar keine.

Zwei Gruppen fallen auf. Die erste sind KI-Signale: Organization-Schema, sameAs, direkte Antworten, Listen. Sie fehlen fast überall, obwohl sie in wenigen Stunden ergänzt sind. Das ist die größte Chance auf dieser Liste, weil Wettbewerber hier meist genauso schwach sind. Die zweite Gruppe sind Ladezeit und Keywords. Sie sind schwerer zu beheben, aber sie entscheiden, ob aus Sichtbarkeit am Ende Anfragen werden.

Was dagegen kaum noch vorkommt: fehlendes HTTPS, ein falscher Statuscode oder eine Startseite mit noindex. Die Grundlagen sitzen bei fast allen Websites. Wer heute vorn stehen will, gewinnt nicht mehr über Technik allein.

GEO: Kann ChatGPT deine Website lesen?

Immer mehr Menschen fragen ChatGPT, Perplexity oder Gemini, bevor sie googeln. Diese KI-Suchen holen sich ihre Antworten aus Websites, die sie lesen dürfen und verstehen können. Generative Engine Optimization (GEO) sorgt dafür, dass deine Website dazugehört. Unser Check prüft dafür sieben Punkte:

  1. KI-Crawler dürfen lesen. Wir prüfen in der robots.txt, ob GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User, ClaudeBot, PerplexityBot und Google-Extended zugelassen sind. Bei 4 % der geprüften Websites ist mindestens einer gesperrt, bei 2 % sogar einer der Crawler, die für die Live-Suche zuständig sind.
  2. Inhalt ohne JavaScript lesbar. Die meisten KI-Crawler führen kein JavaScript aus. Steht dein Text erst nach dem Laden von Skripten auf der Seite, sehen sie eine leere Hülle.
  3. Firma als Entität beschrieben. Ein Organization- oder LocalBusiness-Schema sagt maschinenlesbar, wer hinter der Seite steht: Name, Adresse, Telefon, Logo. 61 % der geprüften Websites haben es nicht.
  4. Verknüpfte Profile (sameAs). Verweise auf Google-Unternehmensprofil, LinkedIn oder Branchenverzeichnisse bestätigen die Identität. 87 % fehlt das.
  5. Impressum und Kontakt verlinkt. Für Google und KI ein einfaches Vertrauenssignal. Hier sind fast alle sauber.
  6. Direkte Antworten auf Fragen. KI-Antworten übernehmen bevorzugt kurze, klare Antworten auf konkrete Fragen. 75 % der Startseiten stellen keine einzige Frage als Überschrift.
  7. Listen und Tabellen. Aufzählungen und Tabellen lassen sich leicht herauslösen. 59 % haben gar keine.

Wichtig ist die Unterscheidung bei den Crawlern. GPTBot, ClaudeBot und Google-Extended sammeln Inhalte für das Training von Sprachmodellen. Wer das nicht will, darf sie sperren, das ist eine bewusste Entscheidung. OAI-SearchBot, ChatGPT-User und PerplexityBot holen dagegen Inhalte für die Live-Suche. Sind sie gesperrt, kann ChatGPT deine Seite nicht als Quelle nennen, selbst wenn jemand direkt nach dir fragt. Unser Check wertet das erste deshalb als Hinweis und das zweite als Fehler.

Und die llms.txt? Das ist eine Textdatei mit Hinweisen für Sprachmodelle. Wir zeigen an, ob du eine hast (11 % der Websites), sie zählt aber nicht in den Wert. Google ignoriert sie, und die großen KI-Anbieter werten sie bisher nicht nachweislich aus. Erst die sieben Punkte oben, dann die llms.txt.

Ob ChatGPT dein Unternehmen tatsächlich nennt, wenn Kunden nach deiner Leistung fragen, misst der Check nicht. Dafür gibt es den KI-Sichtbarkeits-Check, der echte Fragen an ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity stellt. Wie wir GEO für Kunden umsetzen, steht auf der Seite GEO-Agentur.

Keywords und Besuche: was die Zahlen bedeuten

Der Keyword-Bereich zeigt, ob deine Website heute schon gefunden wird. Dafür gleichen wir deine Domain mit einer Datenbank ab, die für Millionen Suchbegriffe die Ergebnisse bei Google speichert. Vier Zahlen zählen:

  • Suchbegriffe in den Top 100: Für wie viele Begriffe taucht deine Domain überhaupt auf? Im Median sind es 30. Unter 30 werten wir als Fehler, ab 200 als gut.
  • Suchbegriffe auf Seite 1: Auf den Plätzen 1 bis 10 entstehen über 90 % der Klicks. Im Median stehen 6 Begriffe auf Seite 1, bei 18 % kein einziger.
  • Geschätzte Besuche: Aus Position und Suchvolumen rechnen wir hoch, wie viele Besuche die Rankings im Monat bringen. Im Median sind es rund 247. Das ist eine Schätzung, keine Messung. Deine echten Zahlen stehen in der Google Search Console.
  • Anteil der Markensuche: Kommt der Großteil der Besuche über den Firmennamen, finden dich nur Menschen, die dich schon kennen. Neukunden suchen nach Leistungen. Bei 69 % der Websites ist das ein Thema.

Im Ergebnis siehst du die zehn wichtigsten Suchbegriffe mit Position, Suchvolumen und der Seite, die dafür rankt. Begriffe mit deinem Firmennamen sind markiert. Die spannendsten Zeilen sind oft die auf Platz 4 bis 20: Dort fehlt meist nicht viel, und jeder Platz nach oben bringt spürbar mehr Klicks.

Bei einer jungen oder sehr kleinen Domain kann die Datenbank leer sein. Dann zählt der Bereich nicht in den Wert. Wie viele Anfragen dir durch fehlende Rankings entgehen, rechnet der Potenzial-Check unter jedem Ergebnis aus.

Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf deine. Für Google ist das eine Empfehlung, für KI-Suchen ein Hinweis, dass du eine verlässliche Quelle bist. Der SEO Check zeigt die Lage in vier Zahlen:

PrüfungGut abMedian Stichprobe
Verweisende Websites300 (Hinweis ab 50)209
Linkstärke von 0 bis 10030 (Hinweis ab 15)schlägt bei 80 % an
Anteil fragwürdiger Linksbis 30 %schlägt bei 16 % an
Anteil dofollowab 60 %meist unauffällig

Die Zahl der verweisenden Websites zählt mehr als die Zahl der Links. Hundert Links von einer einzigen Seite bringen wenig, zehn Links von zehn verschiedenen Fachportalen viel. Für Mittelständler sind Verbände, Partner, Lieferanten, Messen, lokale Presse und Branchenverzeichnisse die naheliegenden Quellen.

Wer verlinkt, mit welchem Linktext und welche Links zählen, zeigt der kostenlose Backlink Checker als Einzelliste. Wie stark deine Domain im Vergleich zu Wettbewerbern ist, misst der Domain Authority Checker.

Technik und Ladezeit

Die technischen Grundlagen sind bei den meisten Websites in Ordnung: Status 200, HTTPS, keine Sperre für Google. Im Schnitt erreicht die Technik 83 von 100 Punkten. Die große Ausnahme ist die Ladezeit auf dem Smartphone.

Wir messen sie mit Google Lighthouse unter gedrosselter Mobilfunkverbindung, so wie Google selbst testet. Der wichtigste Wert ist der LCP (Largest Contentful Paint): wann das größte sichtbare Element steht, meist das Startbild oder die Hauptüberschrift. Google nennt 2,5 Sekunden als gut. In der Stichprobe schaffen das nur 5 %, der Median liegt bei 7,1 Sekunden, 79 % brauchen mehr als 4 Sekunden.

Das klingt dramatischer, als es im Alltag ist. Lighthouse misst im Labor mit einem langsamen Gerät, echte Besucher mit schnellem WLAN erleben die Seite meist zügiger. Für Google zählen am Ende die Felddaten echter Besucher aus dem Chrome-Bericht. Trotzdem ist der Laborwert ein verlässlicher Hinweis: Wer im Test 7 Sekunden braucht, ist auch im Feld selten schnell. Die häufigsten Ursachen sind ein riesiges Startbild, ein Slider, Schriftarten von externen Servern und zu viele Skripte für Tracking, Chat und Cookie-Banner.

Dazu prüfen wir, ob die Seite beim Laden springt (CLS), wie lange Skripte sie blockieren und wie schnell der Server antwortet. Titel, Überschriften, Alt-Texte und interne Links einer einzelnen Seite schaut sich der SEO Check Onpage noch genauer an, mit Suchergebnis-Vorschau und Gliederung als Baum.

SEO Check, SEO Check Onpage, Website-Check, SEO-Audit: der Unterschied

Die Begriffe werden oft durcheinander benutzt. Sie beantworten aber verschiedene Fragen und eignen sich für verschiedene Momente:

WerkzeugFrageUmfangBei uns
SEO CheckWie gut wirst du bei Google und in KI-Suchen gefunden, und was bringt am meisten?Domain: Technik, Inhalt, Keywords, Backlinks, KI-Zugang, zwei WerteDiese Seite
SEO Check OnpageIst eine einzelne Seite sauber aufgebaut?Startseite: Titel, Beschreibung, H1 bis H3, Alt-Texte, interne Links, CanonicalSEO Check Onpage
Website-CheckÜberzeugt die Website Besucher und führt sie zur Anfrage?Inhalt, Kontaktwege, Recht, Ladezeit, Sicherheit, BarrierefreiheitWebsite-Check
SEO-AuditWas genau muss auf der ganzen Website passieren, in welcher Reihenfolge?Alle Unterseiten, Wettbewerber, Suchbegriffe, Maßnahmenplan, von Menschen ausgewertetSEO-Audit

Eine einfache Regel: Der SEO Check ist der Überblick in einer Minute. Wenn er zeigt, dass es am Inhalt einer Seite hakt, gehst du mit dem Onpage-Check in die Tiefe. Wenn die Sichtbarkeit stimmt, aber keine Anfragen kommen, liegt es eher an der Website selbst, das zeigt der Website-Check. Und wenn du die ganze Website angehen willst, brauchst du ein Audit mit Wettbewerbsvergleich und Plan.

Kostenloser SEO Check oder Profi-Tool?

Für den ersten Überblick reicht ein kostenloser SEO Checker. Für laufende Arbeit an einer größeren Website brauchst du mehr. So unterscheiden sich die Werkzeuge:

WerkzeugWas du bekommstGrenzen
Dieser SEO CheckFünf Bereiche, SEO- und GEO-Wert, echte Keyword- und Backlinkdaten, die fünf größten Hebel, Vergleich mit anderen WebsitesTechnik und Inhalt nur an der Startseite, kein Verlauf
Google Search ConsoleEchte Klicks, Impressionen und Positionen, Indexierung, Felddaten zur LadezeitNur deine eigene Website, wenig Hinweise, was zu tun ist
Typische SEO CheckerViele Einzelprüfungen einer Seite, oft mit PunktzahlMeist ohne Rankings, ohne Backlinks und ohne KI-Zugang
SEO-SuitenCrawl der ganzen Website, Rankings im Verlauf, Wettbewerber, AufgabenlistenMonatliche Kosten, viele Warnungen ohne Gewichtung

Unsere Empfehlung: Starte mit diesem Check und der Search Console. Beides ist kostenlos und zeigt, wo du stehst. Ein Profi-Tool lohnt sich, wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst und Rankings über Monate verfolgen willst. Wenn du lieber jemanden draufschauen lassen willst, fordere unten die kostenlose Video-Auswertung an.

So haben wir gemessen

Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus eigenen Messungen mit genau dem Check, den du oben startest. Damit du sie einordnen und zitieren kannst, hier die Einzelheiten:

  • Stichprobe: zufällig gezogene Firmen aus dem Maschinenbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mittelständisch, mit eigener Website. Ausgewertet sind 188 Websites, deren Startseite mit Status 200 geantwortet hat.
  • Zeitraum: November 2026. Jede Website wurde einmal geprüft.
  • Technik, Inhalt, KI-Zugang: Abruf der Startseite als HTML ohne JavaScript, dazu robots.txt, Sitemap und die Varianten mit http und www. Ladezeit per Google Lighthouse im Mobilprofil.
  • Keywords und Backlinks: DataForSEO, Google Deutschland (bei .at und .ch das jeweilige Land), Top 100 Suchergebnisse, Backlinks inklusive Subdomains.
  • Grenzwerte: unter anderem LCP bis 2,5 s, Titel 30 bis 65 Zeichen, Meta-Beschreibung 70 bis 165 Zeichen, genau eine H1, mindestens 400 Wörter, 200 Suchbegriffe, 300 verweisende Websites. Das sind Faustregeln und Erfahrungswerte, keine offiziellen Vorgaben von Google.
  • Daten: Die geprüfte Domain speichern wir zusammen mit dem Ergebnis, damit ein zweiter Aufruf sofort lädt. Für die Zahlen auf dieser Seite werten wir nur Kennzahlen aus, keine Texte der Seiten.

Wir aktualisieren die Werte regelmäßig und nehmen weitere Branchen dazu. Wenn du die Zahlen in einem Artikel oder Vortrag verwendest, freuen wir uns über einen Link auf diese Seite als Quelle.

Ehrlich: was ein automatischer SEO Check nicht kann

  • Er kennt deine Ziele nicht. Ob die Suchbegriffe, für die du rankst, die richtigen sind, weiß nur, wer deinen Markt kennt.
  • Er liest die Startseite, nicht jede Unterseite. Fehler in Leistungsseiten, doppelte Titel oder verwaiste Seiten findet nur ein Crawl der ganzen Website.
  • Er schätzt Besuche, er misst sie nicht. Die Zahlen aus der Datenbank liegen oft daneben, vor allem bei kleinen Websites. Verlässlich sind nur deine eigenen Daten aus Search Console und Analytics.
  • Er bewertet keine Qualität. Ob ein Text Kunden überzeugt oder austauschbar ist, sieht kein Tool.
  • Ein hoher GEO-Wert heißt nicht, dass ChatGPT dich nennt. Er heißt nur, dass nichts im Weg steht. Ob du tatsächlich empfohlen wirst, hängt davon ab, was andere Quellen über dich sagen.

Deshalb ist der Check ein Startpunkt. Er zeigt dir in einer Minute, wo es hakt und was du selbst schnell beheben kannst. Was danach kommt, hängt von deinem Markt und deinen Wettbewerbern ab.

In welcher Reihenfolge du vorgehst

Das Ergebnis sortiert die fünf größten Hebel schon für dich. Wenn du darüber hinaus arbeiten willst, hat sich diese Reihenfolge bewährt:

  1. Blocker lösen: Statuscode, noindex, robots.txt, gesperrte Such-Crawler. Wenn Google oder ChatGPT nicht lesen dürfen, ist alles andere egal.
  2. Schnelle Signale setzen: Organization-Schema mit sameAs, Meta-Beschreibung, eine klare H1. Das ist an einem Nachmittag erledigt und wirkt für Google und KI gleichzeitig.
  3. Antworten ergänzen: die fünf häufigsten Kundenfragen als Überschrift stellen und in zwei bis drei Sätzen beantworten, Leistungen als Liste, technische Daten als Tabelle.
  4. Ladezeit verbessern: Startbild verkleinern, Slider ersetzen, Skripte aufräumen. Oft hilft schon ein Caching-Plugin.
  5. Sichtbarkeit aufbauen: eigene Seiten für jede Leistung und jeden wichtigen Ort, Begriffe auf Platz 4 bis 20 gezielt ausbauen, Links von Verbänden, Partnern und Fachmedien gewinnen. Das ist die eigentliche SEO-Arbeit und dauert Monate.

Prüf nach jedem Schritt noch einmal. Die Punkte 1 bis 3 schaffen die meisten Firmen selbst. Für 4 und 5 lohnt sich oft Hilfe. Wie wir das angehen, steht auf den Seiten SEO-Agentur und GEO-Agentur.

So funktioniert's

Vom Check zur Reihenfolge.

Schritt 01Domain eingebenWir rufen deine Startseite auf, lesen robots.txt und Sitemap und messen die Ladezeit auf dem Smartphone.
Schritt 02Daten abgleichenRankings und Backlinks kommen aus den Datenbanken, mit denen auch Agenturen arbeiten.
Schritt 03Hebel ansehenRund 35 Prüfungen mit Klartext, und oben die fünf Dinge, die am meisten bringen.
FAQ

Häufige Fragen zum SEO Check

Was ist ein SEO Check?

Ein SEO Check prüft automatisch, wie gut eine Website bei Google gefunden werden kann. Unser SEO Check schaut dafür auf fünf Bereiche: Technik, Inhalt, Keywords, Backlinks und KI-Zugang. Am Ende stehen ein SEO-Wert für Google, ein GEO-Wert für KI-Suchen wie ChatGPT und die fünf Dinge, die du zuerst angehen solltest.

Ist der SEO Check kostenlos?

Ja. Du gibst deine Domain ein und bekommst das Ergebnis in unter einer Minute, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Bis zu 10 Checks am Tag sind frei. Ein Ergebnis bleibt sieben Tage gespeichert, ein zweiter Aufruf in dieser Zeit lädt sofort.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und GEO?

SEO (Suchmaschinenoptimierung) sorgt dafür, dass deine Seiten bei Google weit oben stehen. GEO (Generative Engine Optimization) sorgt dafür, dass KI-Suchen wie ChatGPT, Perplexity und die KI-Übersicht von Google deine Inhalte lesen, verstehen und als Quelle nennen. Vieles überschneidet sich, aber GEO hat eigene Stolpersteine, etwa gesperrte KI-Crawler oder Inhalte, die nur per JavaScript erscheinen.

Welcher SEO-Wert ist gut?

Ab 70 bist du solide aufgestellt, ab 90 sehr gut. Bei den 188 geprüften Websites aus dem Maschinenbau liegt der SEO-Wert im Median bei 67, der GEO-Wert bei 68. Wichtiger als die Zahl sind die fünf Hebel, die das Ergebnis oben zeigt: Sie bringen die meisten Punkte für den geringsten Aufwand.

Woher kommen die Daten?

Technik und Inhalt lesen wir direkt von deiner Startseite, dazu robots.txt und Sitemap. Ladezeit misst Google Lighthouse unter Mobilfunk-Bedingungen. Rankings, geschätzte Besuche und Backlinks kommen von DataForSEO, einem Datenanbieter, mit dem auch Agenturen und viele SEO-Tools arbeiten.

Was ist der Unterschied zum SEO Check Onpage?

Der SEO Check Onpage geht bei einer einzigen Seite in die Tiefe: Seitentitel, Meta-Beschreibung, Gliederung, Alt-Texte, interne Links. Der SEO Check hier schaut breiter auf die ganze Domain: Wie viele Suchbegriffe bringen Besucher, wie viele Websites verlinken auf dich, und können KI-Suchen deine Seite lesen? Wer Titel und Überschriften einzeln durchgehen will, nimmt den Onpage-Check.

Prüft der SEO Check die ganze Website?

Teilweise. Keywords und Backlinks gelten für die ganze Domain. Technik, Inhalt und KI-Zugang prüfen wir an der Startseite, weil dort die meisten Vorlagenfehler sichtbar werden. Alle Unterseiten mit Rankings und Wettbewerbern sehen wir uns in der persönlichen Auswertung an.

Warum sperren so viele Websites KI-Crawler?

Oft nicht mit Absicht. Sicherheits-Plugins, Firewalls oder vorgefertigte robots.txt-Dateien sperren GPTBot, ClaudeBot oder PerplexityBot pauschal. Wer das Training verbieten will, kann das tun. Die Live-Suche von ChatGPT und Perplexity sollte aber erlaubt bleiben, sonst taucht die Seite in deren Antworten nicht als Quelle auf.

Wie oft sollte ich einen SEO Check machen?

Nach jedem Relaunch, nach größeren Umbauten und sonst alle drei Monate. Keywords und Backlinks verändern sich langsam, Technik und KI-Zugang können sich dagegen mit einem einzigen Plugin-Update ändern.

Was kostet es, die Fehler beheben zu lassen?

Die schnellen Hebel wie Meta-Beschreibung, robots.txt oder ein Organization-Schema sind oft in wenigen Stunden erledigt. Mehr Keywords und Backlinks entstehen dagegen nur über neue Inhalte und Linkaufbau, das ist laufende Arbeit über Monate. Was sich bei dir lohnt, zeigt die kostenlose Video-Auswertung.

Thomas Gal, Gründer von SichtbarerWerden
Thomas GalGründer, liest jede Anfrage selbst