Was Shopify dir abnimmt und wo es dich festlegt
Shopify kümmert sich um Server, Zertifikat, Sitemap und Canonicals. Für viele Händler ist das der Grund für Shopify. Dafür ist die Struktur fest: Produkte liegen immer unter /products/, Kategorien heißen Collections und liegen unter /collections/, Inhaltsseiten unter /pages/. Eine Adresse wie /kaffeebohnen/espresso/ gibt es in Shopify nicht.
Das ist für Rankings kein Nachteil, solange der Rest stimmt. Google bewertet Inhalt und Verlinkung, nicht ob die Kategorie im Pfad steht. Wichtiger ist, dass die interne Verlinkung immer auf dieselbe Adresse eines Produkts zeigt und dass Collections genug Inhalt haben, um für allgemeine Suchen zu ranken.
Collections sind die wichtigsten Seiten im Shop
Nach einzelnen Produkten suchen vor allem Menschen, die schon wissen, was sie wollen. Die meisten Suchen sind allgemeiner: »espressobohnen kaufen«, »siebträger für zuhause«, »barista kurs«. Dafür ranken Collections, wenn sie einen Einleitungstext haben, der die Auswahl erklärt, eine Überschrift, die der Suche entspricht, und interne Links zu verwandten Collections und Ratgebern.
Shopify bietet für Collections ein Beschreibungsfeld, das viele Themes über der Produktliste anzeigen. Längere Texte stören dort den Einkauf. Gut funktioniert ein kurzer Einstieg über den Produkten und ein ausführlicher Teil darunter, über ein Metafeld im Theme eingebunden.
Apps sind der häufigste Grund für langsame Shops
Bewertungen, Upselling, Chat, Cookie-Banner, Treueprogramm: Für alles gibt es eine App, und fast jede lädt eigenen Code im Frontend. Mit vielen Apps lädt ein Shop schnell mehr fremden Code als eigenen. Das kostet Ladezeit auf dem Handy und damit Umsatz, bevor es Rankings kostet. Wir prüfen jede App auf ihren Nutzen und darauf, ob sie nur auf den Seiten lädt, auf denen sie gebraucht wird.
Mehrere Länder mit Shopify Markets
Mit Shopify Markets laufen Länder in Unterordnern oder auf eigenen Domains, mit eigener Währung und eigenen Preisen. hreflang setzt Shopify dann selbst. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz lohnt es sich, Lieferzeiten, Preise und Schreibweisen je Markt anzupassen, damit die Versionen nicht als Kopien gelten.