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Shopify SEO

Shopify SEO für Shops, die über Google verkaufen wollen

Shopify nimmt dir viel Technik ab und setzt dafür feste Grenzen. Rankings entscheiden sich an Collections, Produkttexten, Apps und daran, wie dein Theme intern verlinkt.

  • Collections als Hauptseiten
  • Apps und Ladezeit
  • Shopify Markets
TÜV Rheinland zertifiziert, Geprüfte Qualifikation Verkaufspsychologie
Prüfliste Shopify

Was wir in Shopify zuerst prüfen

Einstellungen, die es so nur in Shopify gibt. Hier entscheidet sich, ob Inhalte überhaupt ranken können.

  1. 01

    Produkt-Links im Theme

    Viele Themes verlinken Produkte aus einer Collection unter /collections/name/products/handle. Das Canonical zeigt zwar auf /products/handle, Google crawlt trotzdem beide Versionen. Im Theme auf die kanonische Adresse umstellen.

  2. 02

    Collections mit eigenem Text

    Collections sind die Seiten für allgemeine Suchbegriffe. Eine Einleitung, eine klare Überschrift und eine sinnvolle Sortierung machen aus einer Produktkachel-Liste eine Seite, die ranken kann.

  3. 03

    Tag-Seiten

    Tags erzeugen gefilterte Collection-Adressen. Sie sind meist dünn und gehören aus dem Index, außer ein Tag steht für eine Suche mit eigenem Volumen. Dann besser eine eigene Collection anlegen.

  4. 04

    robots.txt.liquid

    Seit 2021 lässt sich die robots.txt über die Vorlage robots.txt.liquid anpassen. Interne Suche, Filter-Parameter und doppelte Pfade lassen sich so gezielt ausschließen. Die Standardregeln nicht löschen, sondern ergänzen.

  5. 05

    Apps und Theme-Code

    Jede App mit Frontend-Skript kostet Ladezeit. Nach der Deinstallation bleiben teils Snippets im Theme zurück. Liste der Apps gegen den Theme-Code prüfen und Reste entfernen.

  6. 06

    Varianten

    Varianten laufen über Parameter auf der Produktseite. Das ist für Google gut. Eigene Produkte je Farbe lohnen nur, wenn nach der Farbe gesucht wird und sich Bilder und Text wirklich unterscheiden.

  7. 07

    Handles und Weiterleitungen

    Bei geänderten Handles die automatische Weiterleitung aktiv lassen. Nach einem Umzug von einem anderen Shopsystem alle alten Adressen unter Navigation › URL-Weiterleitungen eintragen.

  8. 08

    Produktdaten und strukturierte Daten

    Das Theme gibt Produktdaten aus, oft unvollständig. Marke, GTIN, Bewertungen und Lieferstatus prüfen, doppelte Auszeichnung durch Bewertungs-Apps vermeiden.

  9. 09

    Blog unter /blogs/

    Der Standard-Blog heißt /blogs/news/. Für Ratgeber lohnt ein eigener Blog mit sprechendem Namen, der von Collections und Produkten aus verlinkt wird.

Was Shopify dir abnimmt und wo es dich festlegt

Shopify kümmert sich um Server, Zertifikat, Sitemap und Canonicals. Für viele Händler ist das der Grund für Shopify. Dafür ist die Struktur fest: Produkte liegen immer unter /products/, Kategorien heißen Collections und liegen unter /collections/, Inhaltsseiten unter /pages/. Eine Adresse wie /kaffeebohnen/espresso/ gibt es in Shopify nicht.

Das ist für Rankings kein Nachteil, solange der Rest stimmt. Google bewertet Inhalt und Verlinkung, nicht ob die Kategorie im Pfad steht. Wichtiger ist, dass die interne Verlinkung immer auf dieselbe Adresse eines Produkts zeigt und dass Collections genug Inhalt haben, um für allgemeine Suchen zu ranken.

Collections sind die wichtigsten Seiten im Shop

Nach einzelnen Produkten suchen vor allem Menschen, die schon wissen, was sie wollen. Die meisten Suchen sind allgemeiner: »espressobohnen kaufen«, »siebträger für zuhause«, »barista kurs«. Dafür ranken Collections, wenn sie einen Einleitungstext haben, der die Auswahl erklärt, eine Überschrift, die der Suche entspricht, und interne Links zu verwandten Collections und Ratgebern.

Shopify bietet für Collections ein Beschreibungsfeld, das viele Themes über der Produktliste anzeigen. Längere Texte stören dort den Einkauf. Gut funktioniert ein kurzer Einstieg über den Produkten und ein ausführlicher Teil darunter, über ein Metafeld im Theme eingebunden.

Apps sind der häufigste Grund für langsame Shops

Bewertungen, Upselling, Chat, Cookie-Banner, Treueprogramm: Für alles gibt es eine App, und fast jede lädt eigenen Code im Frontend. Mit vielen Apps lädt ein Shop schnell mehr fremden Code als eigenen. Das kostet Ladezeit auf dem Handy und damit Umsatz, bevor es Rankings kostet. Wir prüfen jede App auf ihren Nutzen und darauf, ob sie nur auf den Seiten lädt, auf denen sie gebraucht wird.

Mehrere Länder mit Shopify Markets

Mit Shopify Markets laufen Länder in Unterordnern oder auf eigenen Domains, mit eigener Währung und eigenen Preisen. hreflang setzt Shopify dann selbst. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz lohnt es sich, Lieferzeiten, Preise und Schreibweisen je Markt anzupassen, damit die Versionen nicht als Kopien gelten.

Ergebnisse

Ergebnisse auf Shopify

Ein Shop mit Kaffee und Baristakursen. Zahlen aus den Ranking-Daten des Projekts.

Die BaristaKaffee und Schulung · 07/2025 bis 11/202513Position 1 Rankings heute
Ausgang
Ein Shopify-Shop mit Kaffee und Schulungen, der in vier Monaten Sichtbarkeit aufbauen wollte.
Maßnahme
SEO-Sprint im Sommer 2025.
Ergebnis
Aus 7 Position-1-Keywords im Peak sind heute 13 geworden, der Cluster wächst auch nach Vertragsende.

Plattform: Shopify

Zahlen aus den Ranking-Daten der Projekte · Alle Projekte

Fragen

Häufige Fragen

Ist Shopify schlecht für SEO?

Nein. Shopify erledigt vieles automatisch: SSL, Sitemap, Canonicals, schnelle Server. Die Grenzen liegen in der festen URL-Struktur und in Apps, die Code nachladen. Wer die kennt, kann mit Shopify sehr gut ranken.

Kann ich die URL-Struktur in Shopify ändern?

Nur teilweise. Die Präfixe /products/, /collections/, /pages/ und /blogs/ sind fest. Den Teil dahinter, den Handle, kannst du frei wählen. Wird ein Handle geändert, bietet Shopify an, automatisch eine Weiterleitung anzulegen. Diese Option sollte immer aktiv sein.

Wie viele Apps sind zu viele?

Es gibt keine feste Zahl. Jede App, die im Frontend Skripte lädt, kostet Ladezeit. Apps, die du nicht mehr nutzt, hinterlassen nach der Deinstallation teilweise Code im Theme. Ein Blick in den Theme-Code lohnt nach jedem Aufräumen.

Wie gehe ich mit mehreren Ländern in Shopify um?

Über Shopify Markets mit Unterordnern oder eigenen Domains je Markt. Shopify setzt dann hreflang selbst. Inhalt und Preise sollten sich je Markt wirklich unterscheiden, sonst konkurrieren die Versionen miteinander.

Thomas Gal, Gründer von SichtbarerWerden
Thomas GalGründer, liest jede Anfrage selbst