WordPress ist selten das Problem, die Einrichtung schon
WordPress betreibt einen großen Teil aller Websites, von der Praxis bis zum Mittelständler. Das System selbst ist für Google kein Nachteil. Rankings kosten fast immer die Dinge, die im Lauf der Jahre dazukommen: ein Theme, das für ein anderes Projekt gekauft wurde, ein Page Builder, mit dem jede Seite ein wenig anders aussieht, und Plugins, die niemand mehr zuordnen kann.
So sieht eine über Jahre gewachsene Installation oft aus: drei SEO-Plugins, von denen zwei deaktiviert und eines halb eingerichtet ist, eine Sitemap mit Hunderten von Schlagwort-Archiven und Bildseiten, und eine Startseite, die auf dem Handy mehrere Sekunden lädt. Das lässt sich in wenigen Tagen ordnen, und erst danach wirken neue Inhalte.
Struktur: Seiten, Beiträge und was in den Index gehört
Für Unternehmen sind Seiten die wichtigsten Inhalte: eine Seite je Leistung, je Standort, je Zielgruppe. Beiträge eignen sich für Ratgeber und Neuigkeiten. Probleme entstehen, wenn beides vermischt wird, etwa wenn Leistungen als Beiträge mit Datum erscheinen oder wenn jeder Ratgeber fünf Schlagwörter bekommt und dadurch fünf neue Archivseiten entstehen.
Wir legen vor dem Ausbau fest, welche Inhaltstypen ranken sollen, welche nur intern helfen und welche auf noindex gehören. Danach folgt die interne Verlinkung: Ratgeber verweisen auf die passende Leistung, Leistungen auf die passenden Fälle.
WooCommerce: der Shop auf WordPress
Algoclean, ein Dienstleister für Fassadenreinigung, verkauft über einen Shop auf WooCommerce. WooCommerce erzeugt Produkte, Produktkategorien und Schlagwörter, dazu Seiten für Warenkorb, Kasse und Konto. Die Kategorien sind meist die stärksten Seiten, weil sie zu den allgemeinen Suchbegriffen passen. Sie brauchen einen eigenen Einleitungstext, sonst bestehen sie nur aus Produktkacheln.
Variable Produkte haben eine Adresse für alle Varianten, die Auswahl läuft über Parameter. Das ist für Google meist besser als eine Seite je Variante. Filter-Plugins erzeugen dagegen Parameter-Adressen in großer Zahl, die nicht in den Index gehören. Warenkorb, Kasse und Konto stehen auf noindex. Ausverkaufte Produkte bleiben online, solange sie wiederkommen, und werden weitergeleitet, wenn sie dauerhaft verschwinden.
Was unsere WordPress-Fälle gemeinsam haben
Noris Dermatologie, IT-Held und Solar Direktinvest haben eines gemeinsam: Die Website wurde neu auf WordPress gebaut, schlank und mit einer Seite je Leistung, und danach Monat für Monat mit Inhalten erweitert. Die Rankings kamen nicht durch ein Plugin, sondern durch Struktur und Inhalt auf einer sauberen technischen Basis.